28.04.2022

Im Endspurt die Relegation erreicht

Wer hätte das noch für möglich gehalten? Mit einem tollen Endspurt sicherten sich die Tischtennis-Adler die Relegationsteilnahme.

Genauso konzentriert möchte das Team rund um Christian Güll in der Relegation auftreten.

Nachdem die Adlerträger mit hohen Zielen in die Saison gestartet waren, mussten schnell kleinere Brötchen gebacken werden. Neuzugang Jens Schabacker, aus der zweiten Bundesliga gekommen, verletzte sich noch vor Saisonstart in den eigenen vier Wänden so schwer, dass er die Hinrunde verpasste. Seinen Platz nahm Christian Güll ein und an vierter Position sollte Alexander Krenz, ein Spieler der Verbandsliga-Mannschaft, aushelfen, der sich zu allem Überfluss auch noch vor den letzten beiden Vorrundenspielen verletzten sollte.

Im ersten Spiel setzte es dann auch gleich die erste Niederlage. Gegen die Überraschungsmannschaft der Hinrunde, TTC Langen, verloren die Eintrachtler 3:7. Auch im zweiten Spiel sollte es gegen die mit zwei Bundesliga-Akteuren antretenden Bad Homburger, die ansonsten nur gegen Fulda mit gleich zwei Erstligaspielern spielten, eine deutliche Niederlage setzen. Mit 0:4 Punkten aus den ersten beiden Spielen schien das Thema Aufstieg bereits weit in die Ferne gerückt zu sein.

Doch das Blatt begann sich zu wenden. Gegen Besse, Dreieichenhain und Biebrich gab es drei teilweise knappe Siege, denen eine Niederlage beim Tabellenführer TG Langenselbold entgegenstand. Bis zum Abschluss der Hinrunde gelang zwar ein weiterer Sieg und zwei Unentschieden, doch mit einer Bilanz von 10:8 sah man nicht gerade wie ein Aufsteiger aus und auch der Blick auf die Halbzeittabelle ließ die Eintracht eher wie eine Mittelklasse-Mannschaft erscheinen.

Schabacker-Comeback und Wendepunkt

Die gute Nachricht: Mittlerweile hatte Jens Schabacker den Weg zurück in die Halle gefunden und er spielte, als wäre er nie weg gewesen. Gleich in seiner ersten Partie im Adler-Trikot gelang auch der bisher höchste Saisonsieg gegen Watzenborn-Steinberg, der in seiner Höhe gegen Biebrich eine Wiederholung fand. Zwar musste man gegen TuS Kriftel beim 5:5-Unentschieden einen Punkt abgeben, doch brachten Siege gegen Besse, Fulda, Langen und Dreieichenhain die Eintracht in die Position, gegen den bereits feststehenden Meister TG Langenselbold die Teilnahme an der Relegation klar machen zu können.

In einem knappen und spannenden Spiel setzten sich die Adlerträger gegen den Favoriten mit 6:4 durch. Der Traum vom Aufstieg blieb also bestehen. Das letzte Saisonspiel gegen Bad Homburg II wurde dann deutlich mit 9:1 gewonnen. Die Eintracht, die nun seit zwölf Spielen ungeschlagen ist, reist am 07./08. Mai zum Regionalligisten TG Obertshausen, wo sie in der Relegation auf einen Vertreter der Oberliga NRW und die Hausherren trifft. Das Team würde sich über zahlreiche Unterstützung freuen.

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